meh als gmües

Die Gemüsegenossenschaft in Zürich Nord

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Drohender globaler „Hunger-Hurrikan“

Wie vor zwei Wochen schon befürchtet: Der Krieg in der Ukraine entwickelt sich zu einer globalen humanitären Katastrophe. Die Weltmarktpreise für wichtige Nahrungsmittel schiessen durch die Decke und der Generalsekretär der UN warnt: „Wir müssen alles tun, um einen Hurrikan des Hungers und einen Zusammenbruch des globalen Ernährungssystems abzuwenden“.

Doch was können wir tun? Sofort wenig, ausser den Fleischkonsum zu minimieren und auf das Autofahren zu verzichten. Was vielen unserer Mitglieder in beiden Fällen wahrscheinlich nicht schwer fällt.

„Wir müssen alles tun, um einen Hurrikan des Hungers und einen Zusammenbruch des globalen Ernährungssystems abzuwenden.“

UN-Generalsekretär António Guterres

Doch noch viel wichtiger ist, dass wir an unseren langfristigen Zielen, dem Aufbau einer leistungsstarken, regionalen Lebensmittelproduktion, die dem Klima zuträglich ist und die Biodiversität erhält, weiter arbeiten.
Denn damit senken wir die Abhängigkeiten von einer ressourcenintensiven Landwirtschaft, die im Weltmarktmassstab für Krieg und Elend sorgen.

Bodenbearbeitung im Garten

Diese Woche fällen wir am Rand des mag-Gartens die alten Birken (im Bild: die mittlere und rechte). Sie sind überaltert und treiben nicht mehr neu aus. So besteht die Gefahr, dass bei einem nächsten Sturm Äste abbrechen und ein latentes Risiko darstellen. Aber der Ersatz wird noch diese Woche gepflanzt. Wie überhaupt, werden wir im Verlauf der Woche noch diverse Bäume und Sträucher in der Gärtnerei pflanzen.
Dieses Frühjahr sind wir mit unserer Bodenbearbeitung so fix unterwegs wie noch nie. Einerseits hat das trockene Wetter eine gute Befahrbarkeit ermöglicht. Zum anderen hat unsere neue Scheibenegge gute Dienste geleistet. Mit wenigen Durchgängen hat dieses Gerät die obere Bodenschicht geschält, zerschnitten und gemischt. Auf diesen “Schlägen” werden wir jetzt mit der Frühjahrsansaat unserer Gemüse durchstarten bzw. verschiedenste Zwischen- und Gründüngungen aussäen, die in der Zwischenzeit dem Bodenaufbau dienen.
Der meh als gmües Maschinenpark hat Zuwachs bekommen. Letzte Woche konnten wir (endlich) ein gebrauchtes Hackgerät ersteigern. Hiermit können wir zukünftig unsere Dämme und zweireihigen Kulturen sehr effizient hacken.
Zusammen mit den neuen Bäumen, werden auch weitere Beerensträucher geliefert. Wir wollen – wie wir es schon an anderer Stelle in der Gärtnerei getestet haben – weitere feste Beete für die leckeren Früchtchen anlegen.
Mit Mausschutznetz und einer dicken Holzhäckselmatratze, damit sich die Sträucher auch wohlfühlen bei uns.